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Prelude
Autor: Seeta Yadeel

Die Führungsriege der Katana saß gemeinsam mit SG-1 im Briefingraum tief unter dem Hauptquartier. Colonel Peacemaker sah ein wenig bedröppelt drein. Das Projekt mit dem Stargate hatte ihm viel Freude gemacht. Er fand es schade, daß es nun vor seinen Augen buchstäblich zu Staub zerfallen war.

Er seufzte und meinte: "Nun, wie es aussieht bleibt uns nun nichts weiter, als die Festplatten auszuwerten und dann unsere Gäste mit den gewonnen Informationen nach Hause zu schicken. So viel zu unserer Abkürzung durch die Galaxie und ins Stargate-Universum."

Garrick fing einen Blick aus blitzenden gelben Augen auf. Er war sich beinahe sicher, daß seine Freundin wieder eine ihrer irrwitzigen Ideen hatte. Er sollte nicht enttäuscht werden, denn an dieser Stelle brachte sie eben jene irrwitzige Idee vor.

"Sir, so wie ich es sehe, können wir von hier aus jedes beliebige Tor benutzen, sonst hätte Ra nicht das Tor, das ursprünglich zu Chulak gehört von hier aus benützen können", gab sie an. Die Behauptung brachte ihr interessierte Blicke von Samantha Carter und Alexandra Black ein, die beide wußten, daß Seetas Vermutung den Tatsachen entsprach.

"Wir wissen bereits seit längerem, daß es möglich ist, Stargates auf andere Planeten zu versetzen und zu nutzen. Sogar ein Einsatz auf Ha'taks", Sam machte eine Pause und ersetzte den Ausdruck, "Mutterschiffen ist möglich", bestätigte sie die Vermutung.

"Nun, Sir, dann spricht doch eigentlich nichts dagegen, daß wir das Tor, zu dem wir gegatet hatten abholen und hierher holen. Der Planet selber schien unbewohnt, als das Team dort ankam", ließ sie ihre Idee aus dem Sack. Peacemaker sah erfreut hoch. "Konnten wir bestimmen, wohin das Wurmloch ging?", wollte er wissen. Sam nickte. "Die Koordinaten des Planeten sind bekannt", ergänzte sie. Seeta nahm den Faden wieder auf. "Während das Elite-Force-Team durch den Spiegel unterwegs war, hatten Doktor Lazarus und ich selber Gelegenheit, das Tor und die gesammelten Daten genauer auszuwerten. Wir halten es für höchstwahrscheinlich, daß das Tor auf Quintos 3 steht. Das Wurmloch ging ganz sicher ins Quintos-System und auf Quintos 3 gibt es Ruinen einer untergegangenen Zivilisation. Die Föderation hat seit etwa 2 Monaten eine Forschungsexpedition dort", gab sie wieder, was sie mit dem kauzigen Wissenschaftler gemeinsam ermittelt hatte.

Peacemaker rieb sich die Hände. "Nun, wie es aussieht, habe ich den nächsten Auftrag für die Katana: Finden Sie das Tor auf Quintos 3 und bringen Sie es her. Weggetreten", beendete der Admiral die Besprechung.


Samantha Carters Blick glitt über die am Monitor angezeigten Dateien. Es handelte sich offensichtlich um die Missionsfiles des SG-C's. Sie wiesen Lücken auf. Seeta Yadeel stand neben ihr und betrachtete die Dateien ebenfalls. "Das ist alles, das wir wiederherstellen konnten. Vermutlich wird ein Teil der hier angezeigten Dateien noch korrupt sein", meinte sie. Für die bereits in Archiven abgelegten Dateien befürchtete sie das schlimmste. Sams Finger tippte derweil auf eine der Dateien ganz am Ende. "Das hier scheint eine Videoaufzeichnung zu sein. Vermutlich die letzte. Können wir die ansehen?", wollte sie dann wissen. Seeta runzelte die Stirn, nahm eine Einstellung vor und nickte dann. "Die Datei ist beschädigt, aber der Computer konnte die erhaltenen Teile zusammenfügen. Es fehlen allerdings zwischendrin", sie checkte eine Anzeige "fast 5% der Aufzeichnung", erklärte sie. Sam nickte grimmig und beobachtete dann den Bildschirm, auf dem Sergeant Davis weißblonder Schopf erschien. Sie runzelte die Stirn. Es mußte etwas schlimmes passiert sein, wenn der Gatetechniker die letzte Aufzeichnung vornahm. Dann fiel ihr Blick auf den aufgezeichnten Zeitindex und ihr Atem stockte. Was immer auch passierte, es fand in weniger als zwei Wochen statt.

Davis wirkte gehetzt, um ihn herum schien der Berg zu schwanken. "Dies ist Sergeant Davis. Anubis Schiffe sind jetzt überall." Der Sergeant machte eine Pause, weil er von einer besonders heftigen Erschütterung erfaßt wurde. "Es sind jetzt 5 Stunden vergangen, seitdem der Angriff auf die Erde begann, die F302s und die Prometheus haben nicht genügt, den Angriff abzuwehren." Poltern war zu hören, dann Schüsse. "Die Supersoldaten überrennen uns. Für Anubis ist klar, daß er das Tor in Besitz nehmen muß, um uns von unseren Verbündeten abzuschneiden." Erneutes Poltern und Schüsse setzten ein. Walter griff zur Kamera. "Gott gnade uns allen", sagte er, dann wurde das Bild schwarz.


Sam stürmte mit einem Padd in der Hand in O'Neills Quartier. "Sir, ich glaube ich weiß, wo es schiefgelaufen ist", rief sie, den Blick auf ihr Padd gerichtet. Sie sah hoch, unterbrach sich selber, weil sie bemerkte, daß O'Neill gar nicht da war. "Ich bin hier, Carter!", erklang die Stimme des Colonels aus dem Nebenraum, in dem sich die Naßzelle befand. "Kann ich reinkommen, Sir?", fragte die Major. O'Neills Stimme klang verzerrt, als er ihr antwortete: "Ja, kommen Sie nur rein, Carter!"

Sam betrat die Naßzelle und sah verwundert, daß der Colonel in Boxershorts mit nacktem Oberkörper vor dem Spiegel stand und sich naßrasierte. "Sir?", fragte sie. Jack sah sie kurz im Spiegel an, meinte "Hm?" und rasierte dann unbeeindruckt weiter. "Sir, warum benutzen Sie nicht einen der Rasierer unserer Gastgeber?", wollte sie dann wissen. Jack brummelte, beendete seine Rasur und begann sich abzutrocknen. "Aus dem selben Grund, aus dem Sie das da", er zeigte auf das Padd "benutzen". Sam sah auf das Padd und dann in den Spiegel. Der Colonel und sie selber sahen verschieden aus, wie zwei Wesen verschiedener nicht sein konnten. Er mit seinem altmodisch anmutenden Rasierer und sie mit ihrem futuristischen Padd. Aber gerade deshalb waren sie so ein gutes Team. Ihre Verschiedenheit machte sie als Ganzes stärker. Jedes Mitglied von SG-1 brachte einzigartige Qualitäten ein, von denen das Ganze immens profitierte. "Sir, ich glaube ich weiß jetzt, wo es schiefgelaufen ist", kam Sam auf den Grund ihres Besuchs zurück. Der Colonel zog sich ein Hemd über und gemeinsam gingen die beiden Air-Force-Offiziere in den Wohnbereich des Quartiers zurück. "Und das wäre wo?", wollte er dann wissen. "Auf P3X-439", antwortete sie. "P3X-439?", fragte Jack nach. Sam nickte. "P3X-439", bestätigte sie. Jack verdrehte die Augen. "Und was zum Teufel ist dort schiefgelaufen?", fragte er dann nach. "Nun, Daniel wird herausfinden, daß es dort ein Repositorium der Antiker gibt. In etwa zwei Wochen starten wir eine Mission dorthin. Mit Hilfe von Tok'ra-Kristallen werde ich versuchen, den Inhalt des Repositoriums herunterzuladen. Der Plan wird sein, daß Daniel die Daten dann übersetzt und wir so Atlantis finden", erklärte sie.

Jack ließ sich ins Sofa fallen. "Hört sich nach einem ausgesprochen guten Plan an. Was ging... was wird schief gehen?", wollte er dann wissen. Sam zog die Schultern hoch. "Anubis weiß ebenfalls von dem Repositorium und versucht ebenfalls, das Wissen daraus zu erlangen. Er kommt kurz nach uns an und greift uns an. Wir sind gezwungen das Repositorium zu sprengen, vorher hält Daniel jedoch noch seinen Kopf hin und erlangt so das Wissen der Antiker", erklärte sie. Jack dachte kurz nach, stand aber wohl wieder auf der Leitung. "Und dann?", fragte er. "Und dann konnte Daniel uns das Wissen nicht weitergeben, weil niemand in der Lage war, ihn zu verstehen, als er anfing Ancient zu sprechen", erklärte Sam weiter. "Oh!", machte O'Neill.

"Aber jetzt, wo wir wissen, daß Anubis erst in 2 Wochen kommt, können wir einfach früher nach P3X-439 aufbrechen", meinte er. Sam schüttelte den Kopf. "Selbst wenn die Katana uns sofort zurückbringt, sind wir erst in 2 Wochen wieder beim SG-C. Und bevor wir wieder dort sind, haben wir keine Möglichkeit den General zu informieren, daß er ein anderes Team dorthin schickt", sagte sie mit unbehaglichem Gesichtsausdruck. O'Neill ließ sich in seinem Sessel zurücksinken. "Wir sollten es trotzdem versuchen. Ich spreche mit Captain Ebbersmann und bitte ihn, die derzeitige Mission abzubrechen und mit uns zur Erde zurückzukehren."